MELODI nominiert für Staatspreis für Digitalisierung

Die E-Learning-Plattform MELODI ist unter den Top 3 Nominierungen für den Staatspreis für Digitalisierung

Das MELODI-Team v.l.n.r.: Friedrich Bauer, Daniel Hauer, Markus Mosbeck, Felix Georg Braun, Philipp-Sebastian Vogt

Im Zuge des diesjährigen 4GameChangers Festival findet am 14. Mai 2024 die Verleihung des Staatspreises für Digitalisierung statt.

Die E-Learning-Plattform MELODI wurde bei uns am Institut entwickelt, um eine flexible Lösung für das Unterrichten von digitalem Hardware-Design, Testing und Prototyping zu bieten. Besonders für den Fern- oder E-Learning-Bereich, der auch aufgrund der COVID19 Pandemie weltweit zu einer wichtigen Notwendigkeit geworden ist, bietet MELODI eine effiziente Lösung.

Das Team rund um MELODI besteht u.a. aus Friedrich Bauer, Felix Georg Braun, Daniel Hauer, Markus Daniel Kobelrausch, Martin Mosbeck, Nima Taherinejad und Philipp-Sebastian Vogt.

Das Ziel von MELODI ist es, dass Studierende ein Hardwaredesign modellieren und die Funktionskontrolle ihrer Lösung auf einer echten Hardware (einem FPGA) aus der Ferne über eine Website mit Webcam (gerichtet auf die Hardware) überprüfen und damit auch interagieren können. Die Besonderheit an diesem Aufbau besteht in der Tatsache, dass bis zu acht Studenten simultan Ihre entwickelten Lösungen an MELODI testen können.

Ein konkretes Beispiel wäre etwa die Ansteuerung eines kleinen Displays: Die Studierenden müssen die entsprechende Hardware (Ansteuerlogik) modellieren und können auf der Website dann interaktiv Text an das Display senden und den Erfolg ihrer Lösung über die Webcam beobachten.

MELODI wurde beim Staatspreis für Digitalisierung eingereicht und hat es unter die Top 3 Nominierungen geschafft. Damit ist unser Team live beim 4GAMECHANGERS Festival dabei. Die Übergabe des Staatspreis findet am 14. Mai 2024, um 20:00 Uhr statt.

Wir freuen uns über die Nominierung und gratulieren herzlich!

Fakultätspreis für Diplomarbeit

Das ICT gratuliert Dipl.-Ing. Benjamin Thomann für den Erhalt des Fakultätspreis der Fakultät Elektrotechnik und Informationstechnik für die Präsentation seiner Diplomarbeit

Einfluss von heterogenen Parametern auf die Kennzahlen von Energiegemeinschaften

Der fortschreitende Ausbau von überwiegend erneuerbaren, dezentralen Energiequellen und die zunehmende Verbreitung der Elektromobilität bringen neue Herausforderungen für unser Stromnetz mit sich. In diesem Kontext widmet sich die Energy&IT Gruppe des ICTs besonders der Erforschung innovativer Ansätze und Lösungen rund um das Thema Energiegemeinschaften. Wir sind daher besonders stolz auf die erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Siemens AG Österreich in der Smart Grid Forschung, welche diese Diplomarbeit ermöglicht hat.

Abstract der Arbeit:
Die Dekarbonisierung der elektrischen Energieerzeugung ist ein wesentlicher Bestandteil zur Eindämmung des Klimawandels. Energiegemeinschaften bieten Privatpersonen und Unternehmen die Möglichkeit, sich aktiv daran zu beteiligen. Innerhalb einer Energiegemeinschaft kann die lokal erzeugte erneuerbare Energie verteilt, gehandelt, gespeichert und verbraucht werden. Für eine erfolgreiche Planung und den langfristigen Betrieb von Energiegemeinschaften ist ein fundiertes Verständnis über die Abläufe und Einflussfaktoren unumgänglich.
Diese Diplomarbeit beschäftigt sich daher mit einer tiefgehenden Analyse des Einflusses von heterogenen Parametern auf die Kennzahlen von Energiegemeinschaften. Dazu wurde ein, auf der Plattform BIFROST basierendes, Simulationsframework entwickelt, mithilfe dessen es möglich ist unterschiedliche Szenarien zu definieren, zu simulieren und auszuwerten. Es wurden relevante technische, ökologische und soziale Parameter sowie Umwelteinflüsse identifiziert und deren Auswirkung auf technische, ökonomische und ökologische Kennzahlen simulativ ermittelt.
Die im Rahmen dieser Diplomarbeit definierten Szenarien zeigen einen überwiegend technischen, ökologischen und sozialen Vorteil, während finanzielle Profite stark von der aktuellen Marktsituation abhängen. Die Topologie einer Energiegemeinschaft trägt dabei wesentlich zum Erfolg dieser bei. Ein Fokus auf den Ausbau individueller Autarkie zeigt Nachteile in Hinblick auf die Wirksamkeit von Energiegemeinschaften. Bei der Gestaltung moderner Niederspannungsnetze gilt es daher abzuwägen, ob gemeinschaftliche Maßnahmen im Vergleich zu individuellen Maßnahmen zu bevorzugen sind.

Betreuer: Dipl.-Ing. Daniel Hauer, Dipl.-Ing. Stefan Wilker, Ao.Univ.Prof. Dr. Thilo Sauter

52 Jahre Institut für Computertechnik

vlnr: Peter Reichel, Dongheui Lee, Thilo Sauter, Heinrich Pangratz, Friedrich Bauer, Peter Eier, Hannes Bardach, Dietmar Dietrich
vlnr: Peter Reichel, Dongheui Lee, Thilo Sauter, Heinrich Pangratz, Friedrich Bauer, Richard Eier, Hannes Bardach, Dietmar Dietrich

Ein halbes Jahrhundert wegweisender Forschung und Lehre: Das Institut für Computertechnik der Technischen Universität Wien (TU Wien) feiert sein Jubiläum.
In einem festlichen Ambiente versammelten sich aktuelle und ehemalige Mitarbeiter_innen und Wegbegleiter_innen, wie Projektpartner_innen des Instituts, im Kuppelsaal der TU Wien, um dieses bedeutende Ereignis feierlich zu begehen.

Das Jubiläumsevent, das am 23.02.2024 stattfand, bot einen einzigartigen Rahmen, um die Entwicklung des Instituts von seinen Anfängen bis heute Revue passieren zu lassen.

Unter den Sprecher_innen befanden sich Dietmar Dietrich und Richard Eier (ehemalige Institutsvorstände), Hannes Bardach (Aufsichtsratsvorsitzender der FREQUENTIS AG), sowie Heinrich Pangratz (früherer Leiter der organisatorischen Abteilung des Instituts). Die feierliche Eröffnung erfolgte durch Thilo Sauter (Institutsvorstand), sowie Peter Reichel (Vorstand des Österreichischen Verbands für Elektrotechnik OVE).

Das Event bot nicht nur einen Rückblick auf die Vergangenheit, sondern auch einen Ausblick auf die vielversprechende Zukunft des Instituts. Friedrich Bauer (Leiter des Services des Instituts) und Dongheui Lee (Professorin für Autonomous Systems) teilten ihre Visionen, Prognosen und Forschungsvorhaben für die kommenden Jahre.

Das Jubiläumsevent bot zudem spannende Einblicke in die aktuellen Lehr- und Forschungsaktivitäten des Instituts, die einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung des Fachgebiets leisten.

Das Institut für Computertechnik der TU Wien blickt voller Vorfreude auf die kommenden Jahre und bleibt weiterhin bestrebt, Spitzenleistungen in Forschung, Lehre und Innovation zu erbringen.

ICT Team Wins TinyML Design Contest at ICCAD

The team from the Embedded Machine Learning CD-Lab at ICT has won the ICCAD‘s TinyML Design Contest.

T he 2023ACM/IEEE TinyML Design Contest at the International Conference on Computer-Aided Design (ICCAD) is a challenging, multi-month, research and development competition, focusing on real-world problems that require the implementation of machine learning algorithms on low-end microprocessors/microcontrollers. It is open to multi-person teams world-wide.

The team, consisting of Daniel Schnöll and Dominik Dallinger, have worked extremely hard the last months to develop a top solution, enthusiastically supported by the whole EML CD-Lab with creative ideas and vigorous encouragement. For their effort and ingenuity they are rightly acknowledged to be among the best in this comptetitive field. Congratulations!

ICT Team in Top 3 TinyML Design Contest at ICCAD

The team from the Embedded Machine Learning CD-Lab at ICT has reached the top 3 final round in ICCAD‘s TinyML Design Contest. In two weeks at the conference the winner will be announced.


The 2023ACM/IEEE TinyML Design Contest at ICCAD is a challenging, multi-month, research and development competition, focusing on real-world problems that require the implementation of machine learning algorithms on low-end microprocessors/microcontrollers. It is open to multi-person teams world-wide.

The top three teams are invited to the International Conference on Computer-Aided Design (ICCAD) to present their solutions, and to recieve their awards.

The team, consisting of Daniel Schnöll and Dominik Dallinger, have worked extremely hard the last months to develop a top solution, enthusiastically supported by the whole EML CD-Lab with creative ideas and vigorous encouragement. For their effort and ingenuity they are rightly acknowledged to be among the best in this comptetitive field. Congratulations!

Daniel Schnöll and Dominik Dallinger will travel to San Francisco to represent the team and TU Wien at ICCAD, taking place in Oct 29 – Nov 2. Good Luck!

IT Projektplanung & Vergaberecht

VO 384.107 ab Dienstag 10.10.2023 13:00 – 15:00 im Seminarraum 384 (CD0204)

Vortragender: Hon.Prof. Dipl.-Ing. Dr.techn. Kurt Judmann

ICT, Staatlich beeideter und befugter Ziviltechniker, Vizepräsident des Hauptverbandes der allgemein beeideten und gerichtlich zertifizierten Sachverständigen Österreichs

Motivation:

Von Rechtsstreitigkeiten, Verzögerungen und dadurch auch Mehrkosten bei vergabepflichtigen Aufträgen kann man häufig aus den Medien erfahren. Das betrifft durchaus auch IT Projekte, die durch die vielfältigen technisch möglichen  Lösungswege nicht einfach korrekt zu definieren und auszuschreiben sind.

Diese Vorlesung zeigt Ihnen die Herausforderungen praxisnah aus der Sicht des Präsidenten der Gerichtssachverständigen der als Planer IT Systeme oft auch entwirft, Vorgaben für Ausschreibungen erstellt oder solche auch prüft. Sie sollen mit den erworbenen Kenntnissen in die Lage versetzt werden die rechtlichen Anforderungen laut Bundesvergabegesetzt und die grundlegenden Vorgänge im Vergabewesen soweit sie im Rahmen der technischen Planung bereits berücksichtigt werden müssen einschätzen zu können.

Das erworbene Wissen ist sowohl für Tätigkeiten bei den öffentlichen Auftraggebern relevant, als auch für solche bei den Anbietern. Damit sollen Fehler, rechtliche Schwierigkeiten und Mehrkosten vermieden werden.

Inhalt:

Die technische Planung und die rechtlichen Rahmenbedingungen beeinflussen einander bei IT Projekten und bestimmen gemeinsam die erforderlichen Leistungen und Schrittigkeit zur Umsetzung von IT Projekten. Technische Optimierungen im Zuge der Planung können dabei, wenn sie falsch formuliert sind oder zum falschen Zeitpunkt vorgenommen wurden auch dem Vergaberecht widersprechen.

Die Problemstellung der Bedachtnahme auf die rechtlichen Rahmenbedingungen bei technischen Spezifikationen betrifft sowohl den Einkauf von IT Komponenten als auch die Beschaffung von komplexen Systemen im Rahmen des Bundesvergabegesetzes.

Die Vorlesung enthält weiters eine kurze Einführung in Anforderungen die –aus technischer Sicht- bei der Vertragserstellung für solche Projekte zu bedenken sind. „Wie sorge ich vertraglich vor um Mängel und Gewährleistungsansprüche sachlich fundiert geltend machen zu können?“ bildet dabei ein Thema. Die daraus schon bei der technischen Planung resultierenden Anforderungen, werden in der Vorlesung anhand von Beispielen dargestellt.

Best Teaching Awards 2023 – Nominierung

Für die diesjährige Verleihung der Best Teaching Awards sind wieder Mitglieder und Lehrveranstaltungen des ICT nominiert:

Dr. Friedrich Bauer als Best Teacher

• Dr. Friedrich Bauer mit der LVA „Digitale Systeme UE“ in der Kategorie Best Lecture

Wir gratulieren herzlich und drücken die Daumen für die Preisverleihung am 27. Juni!

Danke an alle Studierenden für Ihre Stimme!

IT Projektplanung & Vergaberecht

VO 384.107 ab Dienstag 4.10.2022 13:00 – 14:30 via Zoom (keine Anmeldung erforderlich),

https://us02web.zoom.us/j/82935174612?pwd=NmpZU0JvZVNTRDI3SG9OVUpMVURjZz09

Vortragender: Hon.Prof. Dipl.-Ing. Dr.techn. Kurt Judmann

ICT, Staatlich beeideter und befugter Ziviltechniker, Vizepräsident des Hauptverbandes der allgemein beeideten und gerichtlich zertifizierten Sachverständigen Österreichs

Motivation:

Von Rechtsstreitigkeiten, Verzögerungen und dadurch auch Mehrkosten bei vergabepflichtigen Aufträgen kann man häufig aus den Medien erfahren. Das betrifft durchaus auch IT Projekte, die durch die vielfältigen technisch möglichen  Lösungswege nicht einfach korrekt zu definieren und auszuschreiben sind.

Diese Vorlesung zeigt Ihnen die Herausforderungen praxisnah aus der Sicht des Präsidenten der Gerichtssachverständigen der als Planer IT Systeme oft auch entwirft, Vorgaben für Ausschreibungen erstellt oder solche auch prüft. Sie sollen mit den erworbenen Kenntnissen in die Lage versetzt werden die rechtlichen Anforderungen laut Bundesvergabegesetzt und die grundlegenden Vorgänge im Vergabewesen soweit sie im Rahmen der technischen Planung bereits berücksichtigt werden müssen einschätzen zu können.

Das erworbene Wissen ist sowohl für Tätigkeiten bei den öffentlichen Auftraggebern relevant, als auch für solche bei den Anbietern. Damit sollen Fehler, rechtliche Schwierigkeiten und Mehrkosten vermieden werden.

Inhalt:

Die technische Planung und die rechtlichen Rahmenbedingungen beeinflussen einander bei IT Projekten und bestimmen gemeinsam die erforderlichen Leistungen und Schrittigkeit zur Umsetzung von IT Projekten. Technische Optimierungen im Zuge der Planung können dabei, wenn sie falsch formuliert sind oder zum falschen Zeitpunkt vorgenommen wurden auch dem Vergaberecht widersprechen.

Die Problemstellung der Bedachtnahme auf die rechtlichen Rahmenbedingungen bei technischen Spezifikationen betrifft sowohl den Einkauf von IT Komponenten als auch die Beschaffung von komplexen Systemen im Rahmen des Bundesvergabegesetzes.

Die Vorlesung enthält weiters eine kurze Einführung in Anforderungen die –aus technischer Sicht- bei der Vertragserstellung für solche Projekte zu bedenken sind. „Wie sorge ich vertraglich vor um Mängel und Gewährleistungsansprüche sachlich fundiert geltend machen zu können?“ bildet dabei ein Thema. Die daraus schon bei der technischen Planung resultierenden Anforderungen, werden in der Vorlesung anhand von Beispielen dargestellt.